Ergonomie am Arbeitsplatz

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Die Arbeitssicherheit spielt in einem jeden Unternehmen, egal ob es etwas produziert oder ob es sich nur um eine Verwaltung handelt, eine Rolle. Sicherheitsschuhe, Helm und Ohrschutz sind heute als Arbeitsschutzmaßnahmen eine Selbstverständlichkeit.

Doch wie umfangreich der Arbeitsschutz ist, merkt man erst wenn es um Büroarbeitsplätze geht. Hier spielt nämlich die Ergonomie eine ganz große Rolle.

Jetzt werden sich einige fragen, was versteht man unter Ergonomie am Arbeitsplatz?

 

Darum ist Ergonomie so wichtig

Wer täglich mehrere Stunden an einem Schreibtisch sitzt, der kennt die Probleme. Mit der Zeit merkt man seinen Rücken, Schmerzen in den Beinen oder Armen oder Kopfweh. Diese Schmerzen als Symptome sind das Ergebnis eines falsch eingerichteten Arbeitsplatzes.

Sitzt man zum Beispiel zu nah an einem Computer, so sind Schäden an den Augen und Kopfschmerzen auf Dauer die Folge. Sitzt man falsch, zum Beispiel zu tief oder nieder, stimmen die Abstände zur Tastatur nicht, dann merkt man dieses im Rücken, in den Beinen und in den Armen.

Diese Probleme sind nicht nur für den betroffenen Arbeitnehmer ein Problem, sondern auch für das Unternehmen. Denn dauerhaft können so auch Krankheiten, Ausfalltage oder mangelende Konzentration die Folge sein.

Damit es dazu nicht kommt, muss ein Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet sein. Wichtig hierbei, kein Arbeitsplatz kann man gleich ergonomisch einrichten. Vielmehr muss dieser speziell auf einen Arbeitnehmer eingestellt werden.

 

Höhen und Lautstärke müssen stimmen

Zu diesen Einstellungen gehört hierbei die richtige Sitzhöhe vom Schreibtischstuhl, die Höhe vom Schreibtisch und die Abstände von Monitor und Tastatur.

Damit man solche individuellen Einstellungen überhaupt vornehmen kann, muss hier ein Unternehmen schon bei der Anschaffung von Büromöbel auf Einstellmöglichkeiten achten. Hier kann es je nach Zweck vom Schreibtisch auch empfehlenswert sein, wenn sowohl ein Arbeiten im Sitzen, aber auch im Stehen möglich ist.

Gerade die Abwechslung zwischen diesen Formen, kann die Konzentration während dem Arbeiten deutlich erhöhen. Wobei bei der Ergonomie am Arbeitsplatz auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Dazu gehört zum Beispiel das Raumklima. In einem Büro sollte die Luftfeuchtigkeit bei 40 bis maximal 60 Prozent liegen, die Temperatur bei 20 bis 22 Grad und es muss über eine ausreichende Beleuchtung verfügen. Was hier ausreichend ist, kann man den arbeitsschutzrechtlichen Richtlinien für Arbeitsstätten entnehmen.

Zudem darf es in einem Büro auch nicht zu laut sein. Der zulässige Grenzwert für Lautstärke in einem Büro liegt hier bei maximal 55 dB. Alles was lauter ist, kann sich auf Dauer durch Herabsetzung der Konzentrationsfähigkeit und Kopfschmerzen bemerkbar machen.

 

Ergänzende Maßnahmen

Die hier beschriebenen Maßnahmen wie man einen ergonomischen Arbeitsplatz einrichten kann und was man hierbei beachten muss, sind Beispielhaft.

So ist die Liste nicht abschließend, da es auch ergänzende Maßnahmen noch geben kann. Hier ist zum Beispiel Schulungen im Bereich Gymnastik/ Betriebssport zu erwähnen.

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